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Pressefreiheit ein Fremdwort in Bolivien?
14. Oktober 2008 von Fabian | kein Kommentar
Seit gut einer Woche vermehrt sich immer mehr die Gewalt gegen Journalisten, Oppositionelle greifen auf offener Straße Journalisten der linken Presse an, die Sozialisten verfahren bei der oppositionellen bzw. freien Presse nicht anders.
Vor vier Tagen wurde ein Journalist eines oppositionellen Senders von der Regierung, wegen Terrorverdacht festgenommen, nun hat es den zweiten Journalisten getroffen.
Die heutige Hauptschlagzeile in der Zeitung El Mundo lautete:
Ein Journalist wurde geknebelt, der gegen “den Plan Regierung” ist1
---------------------------------Pura Gonzales Velasquez - Quelle: El Mundo
Jorge Melgar, ein Journalist, war eine treibende Kraft, eines informativen Sendung auf dem Kanal 18 im Fernsehen des Nordens “, in Riberalta, Beni, er wurde gestern am frühen Morgen verhaftet. Abrupt von Beamten der Regierung und angeblich von venezolanischen Beamten.
Nach Angaben der Sohn des entführten Journalistin und Präsident der Union der Jugend Riberalta, Percy Melgar, erschienen um vier Uhr am Montag Morgen, eine Gruppe von Menschen mit Kapuzen, und geknebelt ihre Verwandten, darunter auch zwei Kleinkinder, um zu verhindern, dass die Nachbarn die Schreie der Kinder (9 Monate und 1 Jahr und ein halbes Jahr) hörten.
- Amordazaron a periodista que denunció “plan del Gobierno” [↩]
Der Dialog gerät weiter ins Stocken
2. Oktober 2008 von Fabian | kein Kommentar

Der Tisch des Dialoges – Quelle: ABI
Die Gespräche zwischen der Regierung und der Opposition wurden wieder einmal unterbrochen. Grund dafür ist die Verhaftung von José Vaca Ortíz gestern in Villamontes1. Die Regierung wirft ihm die Manipulation einer Gasleitung nach Brasilien vor, nach bolivianischen Recht ein terroristischer Akt.
Die Opposition hat darauf, mit der Aussetzung der Verhandlungen reagiert. Sie sind nicht bereit weiter mit der Regierung zusammen nach einer Lösung für die Beendigung der Krise zu suchen. weiterlesen …
---------------------------------- Dep. Tarija [↩]
Die Landbevölkerung mobilisiert sich
30. September 2008 von Fabian | 1 Kommentar
Die Lage ist zwar zur Zeit, einigermaßen ruhig im Land, aber dennoch gibt es von Zeit zu Zeit Proteste bzw. Kundgebungen. Der Dialog zwischen der Opposition und der Regierung ist immer noch ausgesetzt, der Präsident Evo Morales, trifft sich aber zu Einzelgesprächen mit den Leitern der Opposition, um nach Möglichkeiten einer Lösung der Probleme zu suchen.
Der weilen mobilisiert sich die Landesbevölkerung für die tage nach der Friedenspflicht (14. Oktober), einen Artikel, darüber habe ich in der Zeitung El Deber gefunden und übersetzt. weiterlesen …
Droht der Dialog zu platzen?
27. September 2008 von Fabian | kein Kommentar
In der Presse ist es zu lesen und auch ich habe darüber schon des öfteren berichtet, gibt es nach den Ausschreitungen in Santa Cruz und Pando, einen runden Tisch wo die Opposition und die Regierung zusammen nach einer Lösung für die Krise im Land suchen.
Die deutsche Zeitungsartikel wird zum größten Teil nur geschrieben, dass es einen Dialog bzw. Gespräche gibt, da diese sind teilweise schon veraltet. Neue Informationen findet man so gut wie gar nicht.
Die Wahrheit ist, die Verhandlungen stehen kurz vor dem Scheitern, am Donnerstag, hat die Opposition nur einen Vertrag über die Geschäftsordnung unterschrieben. Ja sie haben richtig gelesen, bisher ging es nur um die „Gesprächsregeln“ bzw. die Diskussionsform“, die Regierung beschimpft dabei die Opposition, die Gespräche zu verzögern bzw. gar nicht bereit zu sein um eine Lösung zu finden. Die Opposition bezeichnet die Verhandlung als „Farce“, da sie meine, dass die Regierung heimlich ihre neue Verfassung so verankern zu können bzw. die Opposition unter Druck zu setzten.
Nun wurden am Donnerstag die Gespräche ausgesetzt, einige reden sogar schon davon, dass sie gescheitert sind. Zwar sollen sie am Dienstag wieder aufgenommen werden aber, falls die Fronten weiterhin so verhärtet sind, ist eine Lösung in weiter Ferne. weiterlesen …
Da kommt mir die Galle hoch
22. September 2008 von Fabian | kein Kommentar
Bei vielen Artikel welche zur Zeit über Bolivien veröffentlicht werden, regen mich einfach nur auf.
Der Grund dafür ist wie grob einige Journalisten über die derzeitige Lage informiert sind bzw. sich dabei keine große Mühe geben.
Dabei schreiben auch viele Kollegen von einander ab und so setzt sich ein Fehler immer weiter fort.
Bestes Beispiel dafür ist der Zeitpunkt als in Pando der Ausnahmezustand ausgerufen worden ist.
Da war mehrfach auch in größeren und seriösen Zeitungen zu lesen, das im östlichen Departamento der Ausnahmezustand bzw. Belagerungszustand ausgerufen worden ist.
Wie östliches Departamento? Ich wohne dort, jedenfalls ist Santa Cruz als solches bezeichnen, danach kommt die Grenze nach Brasilien, auch Beni liegt im Osten, aber auch dort wurden keine Maßnahmen ergriffen. weiterlesen …








