Alle Beiträge mit dem Tag ‘traditionell’

Der Titicaca-See

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Der Titicaca-See (spanisch: Lago Titicaca) ist Südamerikas größter See; mit einer Fläche von 8.288 Quadratkilometern ist er mehr als 15 mal so groß wie der Bodensee. Er befindet sich auf dem Altiplano, der Hochebene der Anden; der westliche Teil des Sees (4.916 km²) gehört zu Peru, der östliche (3.372 km²) zu Bolivien.

Satellitenbild mit Landesgrenze

Satellitenbild mit Landesgrenze

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Ritual beim Hausbau

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Als ich das letzte Mal in La Paz war, wurde ich zu einem kleinen Fest eingeladen, welches Ähnlichkeiten mit dem ersten Spatenstich einer Baustelle in Deutschland hatte.

Zwar wurde hier nicht gegraben oder ein Grundstein verlegt, aber es wurde der Baubeginn eines zukünftigen Restaurants gefeiert.

Zugegen war auch ein Kallawaya1 welcher zusammen mit den Gästen ein Ritual durchführte, welches Glück und Segen für des Hauses, der zukünftigen Gäste und den Besitzern bringen soll.

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  1. Medizinman bzw. Heiler []

If it looks good, eat it!

So heißt eine neue Serie auf RTL II, welche ab dem 24. August ausgestrahlt wird. Eigendeich für mich kein Grund, darüber zu schreiben, da ich erstens in Bolivien kein deutschen Sender empfangen kann und zum zweiten da es mich so gut wie gar nicht interessiert.

Fast, da ich eben über einen Artikel gestolpert bin, der den Inhalt der Sendung erläutert und dabei haben sich meine Nackenhaare regelrecht aufgerichtet, was da über Bolivien steht kann doch echt nicht war sein.

Aber erstmal zum Sinn der Serie, dieser ist kurz erklärt, ein Mann namens Andrew Zimmern, besucht so gut wie alle Länder der Erde und sucht nach bizarren landestypischen Gerichten. Soweit klingt dieses ja interessant. Der Artikel geht dann aber auf einzelne Beispiele der Sendung ein, z.B. auch Bolivien:

Gemäß seinem Leitspruch “If it looks good, eat it!” isst er beispielsweise in Bolivien Lamahirn, in China Seepferdchen am Spieß und in Chile Kuheuter.

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Tag des Meeres (Dia del mar)

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Es gibt in Bolivien Feiertage, da schüttelt man erstmal den Kopf, weil man es nicht glauben kann. Ein Gutes Beispiel ist der Tag des Hundes, wo der liebste Freund des Bolivianers, mit Schleifen so zurecht gemacht wird, dass es jede Miss-Wahl gewinnen würde. Aber, dass ganze topt, der 23.03. der Tag des Meeres.IMG_1876.jpgDieses Jahr fand er am 24. statt, weil es sonst mit Ostern zusammengefallen währe. Wie soll ich den Sinn von diesem Tag erklären, es ist ein 100% militärischer Feiertag und um es ganz platt auszudrücken, ist es ein Feiertag für zwei verlorene Kriege, Ok das geben die Bolivianer nicht gerne zu. Auch heute meinte der Kommandant bei seiner Rede an die Schüler, dass die Taktik der bolivianischen Armee sehr gut war und sie den Chilenen um weitem überlegen waren. Nur haben sie dann aus „Mitleid“ mit deren Bevölkerung kapituliert, frei nach dem Motto der klügere gibt nach. Diesen Gedankengang muss man nicht verstehen. Aber der Krieg um den es hier geht ist der Salpeterkrieg (spanisch Guerra del Pacífico), der zufolge hatte, das Bolivien sein Meerzugang an Chile abgeben musste und seit dem Binnenland ist. Es ist einer der höchsten Feiertage in Bolivien bzw. Camiri, neben dem 6.Aug (Nationalfeiertag), 12.07. (Geburtstag der Stadt Camiri) und dem 24.09. (Dia de Santa Cruz)IMG_1879.jpg

An diesen Tagen findet eine so genannte „fila“ statt. Wörtlich übersetzt heißt das soviel wie, Reihe, Glied, Kette aber dass trifft nicht ganz das, was wirklich an diesen Tagen geschieht. Heute habe ich meine erste „fila“ mitgemacht. Um halb acht am Morgen habe ich mich mit meiner Schule in einer Nebenstraße vor der Plaza getroffen. Es wurde reichlich Krawattenknoten gebunden und auch ansonsten wurde diesmal sehr gründlich Wert auf den richtigen Sitz der Schuluniform gelegt. weiterlesen …

Feliz Dia Papa

Heute am 19. März ist Vatertag, Grund genug für eine kleine Fiesta am gestrigen Tage in meiner Schule.IMG_1600.jpg Hauptpersonen bei dieser Feier waren selbstverständlich die Väter. Bis zum frühen Nachmittag verlief der Unterricht normal nach Plan. Um Punkt drei Uhr versammelt sich dann, die Schüler vor dem Haupteingang um ihre Väter bzw. Eltern in Empfang zu nehmen und zu ihren Sitzplätzen auf der „Cancha“ zu führen, die Papas haben dabei noch kleine Anstecker angeheftet bekommen. Gesamte Programm haben die Schüler aller Klassenstufen vorbereitet und durchgeführt. Es gab reichliche Tanz- und Gesangsdarbietungen.

Angefangen bei den ganz kleinen, der Vorschule, mit einem Elefantentanz bis hin zurIMG_1604.jpg Abiturklasse mit einer Tinkuaufführung. Der Tinku ist hier zu Lande gerade zu sehr populär geworden, er ist aber im eigentlichen Sinne kein traditioneller Tanz aus dem Tiefland, sondern stammt ursprünglich aus dem Gebiet um Potosi herum, das zum Hochland gehört. Da ich in letzter Zeit viel über den Tinku berichtet habe, möchte ich, die Situation nutzten und ein Augenmerk auf zwei Tänze richten, die erstens aus dem Departamento Santa Cruz und zum zweiten aus der Ecke um Camiri stammen, bzw. zur Lebensweise dazu gehören. Diese beiden traditionellen Tänze waren auch sehr dominierend in verschiedenen Ausführungen auf der Fiesta vertreten.

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