Alle Beiträge mit dem Tag ‘Prozession’

Dia de San Francisco

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Am 4. Oktober war der Tag des heiligen San Franziskus.
Da dieser Heilige, gleichzeitig der Patron der Stadt Camiri ist, wurde dieser Tag gebührend gefeiert.
Am dritten Oktober gab es eine großen Umzug, wo an die fünfzig Gruppen teilgenommen haben, somit waren dieses Jahr nicht nur deutlich mehr Tanzgruppen vertreten, auch wurde das Ende der Veranstaltung welches um einundzwanzig Uhr geplant war, deutlich mit fast drei Stunden übertroffen.

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Die San Franziskus-Prozession

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Herzlichen Glückwunsch Col. U.E. Jesus Nazareno

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Letzte Woche hat die Schule U.E. Jesus Nazareno ihr fünf jähriges Bestehen gefeiert. Ich bin jetzt erst dazu gekommen, die Fotos zu bearbeiten bzw. online zu stellen, da ich dass Kabel mit dem ich die Kamera mit dem Computer verbinden kann in La Paz vergessen habe.

Für mich persönlich gab es in dieser Wochen ebenfalls ein kleines Jubiläum, da ich nun seit genau einem Jahr an dieser Schule tätig bin.

Die Feierlichkeiten fingen am Montag mit dem offiziellen Festakt an, als Gäste konnten wir, den Bischof Monseñor Learnardo Bernacchi und die franziskanischen Brueder der Gemeinde Ukupiña begrüßen.

Die Klassenstufen haben ein farbenfrohes und abwechslungsreiches Tanzprogramm zusammengestellt. Da in dieser Wochen ebenfalls, der Festtag der Maria der Ukupña war, kam uns dieser Ehre zuteil, die große Prozession und einige Festakte zu gestalten.

Ab Freitag haben wir Camiri mit einem Straßenumzug ins Staunen versetzt.

Der Hoehepunkt und gleichzeitig der Abschluss der Feierlichkeiten war am Tag des Hundes, die feria de comida ( Mark des Essens). Wo alle Einwohner in die Schule eingeladen worden sind. Schüler, Eltern und Lehrer welche diese Feria vorbereitet haben, haben keine Kosten und Muehen gescheut und so gab es ein großes reichhaltiges Angebot an Gerichten, Speisen und Getränken. Das Geld welches an diesem Tag eingenommen worden ist, kommt der Schule und seinen Schülern zugute.

AUF WEITERE 5 JAHRE, COL. JESUS NAZARENO

Fotos zu dem Artikel

Fronleichnam auf bolivanisch

Teil 6 von 7 in der Serie: Kirche in Bolivien

Das die Staatsreligion in Bolivien römisch-katholisch ist, konnte man in den letzten Wochen nicht wirklich bemerken, immerhin sind die beiden Höhepunkte des Kirchenjahres nach Ostern, fast unbemerkt verlaufen: Himmelfahrt und Pfingsten. Dabei gab es auch keinen freien Wochentag, nicht am Himmelfahrtsdonnerstag und auch nicht am Pfingstmontag.

Aber das ganze sollte sich an Fronleichnam1 ändern. Dieser Tag, als Festtermin knüpft an den eigentlichen Gedenktag des letzten Abendmahls an, den Gründonnerstag, der aber wegen des stillen Charakters der Karwoche keine größere Festlichkeit erlaubt.

Schon den ganzen Tag haben Schüler und Lehrer die Straßen, die in der Nähe ihrer Schule liegen geschmückt und für die feierliche Prozession hergerichtet. weiterlesen …

  1. kirchenlat. Corpus Domini; span. Cuerpo Christi

Karfreitag die zweite

Teil 5 von 7 in der Serie: Kirche in Bolivien

Wie konnte ich den nach dem, was ich am frühen Morgen erlebt haben (siehe Artikel) wissen können, dass es noch dicker kommt. Um sechs Uhr Abends wurde ich, per Anruf gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mit zur Karfreitagsliturgie und Kreuzweg zu kommen. Ich habe eingewilligt und bin um halb acht Richtung Kathedrale gegangen. Ich habe mich schon gefragt, warum überall Lautsprecher aufgestellt waren. In der Kirche angekommen, hat mich der Schlag getroffen, den mit ca. 4.500 - 5.000 Menschen vor der Kirche hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht gerechnet, bzw. habe ich so etwas noch nicht gesehen. Ich habe in meinem letzten Artikel von dem Kreuzweg um vier Uhr Morgens geschwärmt, mit den Worten, wie viele Menschen doch dabei versammelt waren, ich muss mich jetzt korrigieren, jetzt waren es viele Menschen. weiterlesen …

Gründonnerstag und Karfreitag

Teil 3 von 7 in der Serie: Kirche in Bolivien

Es geht auf Ostern zu, auch hier in Bolivien. Gestern bin ich Abends um halb acht in die Gründonnerstagliturgie gegangen, etwas verwunderlich war, dass die gesamte Plaza abgesperrt war, und die gesamte Kirche von der Militärpolizei umstellt war. Die Erklärung dafür kam beim betreten der Kathedrale, der gesamte Führungsstab der vierten Division war vorne am Altar versammelt. In Bolivien ist der katholische Glauben die Staatsreligion. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Messe wurde sehr feierlich von der Jugendband begleitet, da es keine Orgel gibt, meiner Meinung aber nach, ist dass einer der Gründe, warum die Messe in Bolivien, lebendiger ist und auch jüngere Menschen mehr anspricht. Die Messe war zugleich auch ein Jubiläum für den Bischof, der nun seit vierzehn Jahren in Camiri tätig ist, aber auch zugleich ein Abschied, da er in wenigen Monaten in den wohl verdienten Ruhestand gehen wird.

Nach der Messe, die um ca. 2200 Uhr endete, gab es noch eine zwei sündigen Andacht, die von Gemeindemitgliedern vorbereitet wurde. Danach hieß es für mich, entweder ganz schnell ins Bett oder die Nacht durch machen. Warum? Um Punk vier Uhr gab es den großen Kreuzweg. Dazu wurde sich an einer etwas außerhalb gelegenen Kapelle getroffen, ich war überwältigt von der Menschenmasse, die sich ebenfalls mit dem gleichen Ziel um diese Zeit aufmachten. Ich habe schon so einige Kreuzwege mitgemacht, aber dabei war die Teilnehmerzahl immer sehr gering. Nun aber waren um die 600 Menschen versammelt. Begleitet wurde der Marsch, von einer „Banda“ (Kapelle) die zwischen den gebeten immer wieder einen Trauermarsch spielte. Dieses hatte auf mich eine ganz besondere Wirkung.

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