Alle Beiträge mit dem Tag ‘Problem’

Ein Land entspannt sich

Es ist kaum zu fassen, aber seit heute sind alle aber wirklich alle Straßen in Bolivien wieder offen, seit gut fünf Wochen ist damit Bolivien komplett frei von Blockade.

Dazu kam es, weil sich nicht nur die Opposition und Regierung den Dialog gesucht haben und dabei sind eine gemeinsame Lösung für die Probleme im Land zu finden.

Auch die Bürgerorganistaionen und Gewerkschaften haben sich heute auf eine “Waffenruhe” geeinigt, böse Zungen behaupten, dass die Minenarbeiter und Campesiños welche seit gut einem Monat zu Fuß sich auf dem Weg von Cochamaba nach Santa Cruz de la Sierra befunden haben1, befunden haben, sich übernommen haben und nun zu müde sind um ihren Protest durch zu ziehen.
Sei es darum, es sieht zur Zeit nach Frieden aus, jedenfalls bis zum 15. Oktober, dann endet die Friedenspflicht und wenn bis dahin keine Lösung gefunden ist, drohen neue Blockaden. weiterlesen …

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  1. ca. 550km Wegstrecke []

Camiri – La Paz, einmal quer durch Bolivien

Artikel

Es ist einmal wieder Zeit, dass ich mein Visum erneuern muss, für diesen Zweck habe ich mich letzten Dienstag auf den Weg nach La Paz gemacht.

kartebolivien.jpgDa ich bisher noch keine Bilder von der Stadt bzw. der Reise nach La Paz veröffentlicht habe, möchte ich jetzt die Chance nutzen und dieses jetzt nachholen.

Die Distanz zwischen Camiri und La Paz beträgt ca. 878km, die Fahrzeit liegt hierbei zwischen 21 - 25 Stunden wobei 4000 Höhenmeter überwunden werden müssen. Das Ticket von Santa Cruz de la Sierra nach La Paz für einen Schlafbus ist für deutsche Verhältnisse mit 170 Bolivianos (ca. 16,50€) sehr günstig.

Ich persönlich ziehe bei einer solchen Reise immer den Nachtbus vor, welcher zwischen 1900 Uhr und 2100 Uhr abfährt, da ich so die ganze Nacht schlafen kann und ausgeruht bzw. entspannt in La Paz ankomme. Ein evtl. kleineres Problem beim Schlafen, ist der Druck auf den Ohren, welcher durch den Höhenunterschied entsteht. weiterlesen …

Eine Stadt putzt sich heraus

Es liegt was in der Luft. Die Anspannung ist spürbar, jeder ist nervös. Die Straßen werde geputzt, überall findet man kleinere Baustellen. An der Plaza üben täglich die Kapellen der Schulen von Camiri nach einem festen Zeitplan.

Das alles ist nicht ungewöhnlich, wenn man auf den Kalender schaut und sieht welcher Festtag nächste Woche hier auf dem Plan steht: der 12. Juli, die Stadtgründung von Camiri

Während die Schüler fleißig und friedlich am Proben sind, beherrschen an andere Stelle, Streit und böses Blut das Bild der Festvorbereitung. Das Problem am Markt ist immer noch nicht gelöst. Nach dem heute die Stände aufgebaut werden sollten, stellt sich wieder einmal einige Menschen quer und behinderten die Aufbauarbeiten so sehr, dass diese erst einmal eingestellt werden mussten. Die herbei gerufene Polizei fand auch bisher zu keiner Lösung und stand nur nutzlos herum.

Dabei gab es eine Lösung, mit der alle zufrieden schienen. Vom Stadtrat wurde eine weitere Straße für den Festmarkt freigegeben und somit gab es ausreichend Platz für alle. Das diese Lösung nun aber nicht angenommen wurde, liegt einfach nur, an den Dickköpfen der Streithähne, welche nicht mit ihrem neuem Stellplatz einverstanden sind. weiterlesen …

Meine Gedanken zum heutigem Halbfinale

Vorsicht dieser Artikel könnte sehr klischeebehaftet sein.

Nun ist er da der Tag, Deutschland im Halbfinale, oder anders ausgedrueckt, die in Lederhosen bekleideten Biertrinker gegen die Dönerfabrikanten

Ich werde selbst verständlich, live dabei sein! -vor dem Fernseher.
Es wird ein sehr intereressantes Spiel werden, nicht nur der Partie wegen, sondern auch wegen der zwei Kommentatoren aus Argentinien die das Spiel mal wieder mit ihrem Unwissen würzen.
Bei der letzten Übertragung, haben die beiden sich min. 10min darüber ausgelassen wie Podolski richtig ausgesprochen wird, Schweinsteiger ging überhaupt nicht und somit wurde er gar nicht mehr erwähnt. Als unser Schweini das Tor gegen Portugal geschossen hat, wurde zwar typisch latinomäßig „GOOOOOOOOL“ (min. 40sec) geschrien, aber nicht namentlich erwähnt. -Schande so was.

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Wasserrohrbruch mit Folgen

Seit gestern ca. 2200 Uhr habe ich kein Wasser mehr! Verwundert hat mich das zu erst nicht, da in Bolivien des öfteren das Wasser für ein paar Stunden abgestellt wird. Die Besorgnis stellte sich heute morgen ein, als aus dem Hahn, weiterhin nur Luft und kein kühles Nass entwich.
Somit fiel erstens meine morgendliche Dusche, und zweitens der Morgenkaffee, einer meine Höhepunkte nach dem Aufstehen aus. Das kann doch nicht wahr sein, „ein Tag ohne Kaffee, ist wie ein Tag ohne Sonne“

Die Ursache, warum meine Wohnung trocken gelegt wurde, habe ich beim Brötchen kaufen erfahren: ein Wasserrohrbruch direkt vor meiner Haustür. Was mich aber persönlich dabei wundert, anders als in Deutschland, wo bei so etwas sofort gehandelt wird, wartet man hier in aller Ruhe bis zum morgen ab und fängt dann an langsam die Sache in den Griff zu nehmen.
Wie viel Wasser nun von 2200 bis 0700 Uhr ausgetreten ist, weiß ich nicht, aber es dürfte nicht gerade wenig sein, da es die Hauptwasserleitung ist, welche einen Großteil der Stadt versorgt. weiterlesen …